Wirbel um Feiern in Parks

Grazer Jugend braucht endlich wieder Freiheiten

Seit einer Woche sind die neuen „Pseudo“-Lockerungen in der Gastronomie, dem Sport und bei Veranstaltungen in Kraft. Wovor die FPÖ-Graz wiederholt gewarnt hat, ist eingetreten. Die vorgeschriebene 3-G-Regel sowie die Personenbeschränkung für den Besuch beim Wirt oder von Veranstaltungen stößt bei den Grazern auf Unverständnis und Ablehnung. Es darf nicht verwundern, wenn sich die seit über einem Jahr in Einzelhaft genommene Bevölkerung dies nicht mehr gefallen lässt und nach Alternativen für gesellige Zusammenkünfte sucht.

Die FPÖ-Graz hat bereits im März die Idee von Gemeinschaftsgastgärten für interessierte Gastronomen ins Spiel gebracht. So sollte ein großer Gastgarten am Haupt- bzw. Karmeliterplatz und ein Biergarten im Stadtpark, rund um das „Forum Stadtpark“, rasch errichtet werden.  Diese Maßnahme würde die katastrophalen Entscheidungen aus Wien etwas abschwächen und ein geordnetes Feiern ohne Verschmutzung der Parks ermöglichen sowie eine überbordende Lärmbelästigung der Anrainer verhindern.

„Nicht der fehlende Grünraum ist schuld an den derzeitigen Zuständen, sondern die unverständlichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch die Bundesregierung. Fast 50 Prozent der Stadtfläche sind Grüngürtel. Das Thema ist einzig und alleine, dass den jungen Menschen seit über einem Jahr die sozialen Kontakte und Begegnungsmöglichkeiten genommen wurden. Jetzt wollen sie dieses Defizit verständlicherweise nachholen. Der Stadtpark und der Augarten sind lediglich deshalb Ziele, weil sie naheliegend und leicht zugänglich sind.“, so der Obmann der FPÖ-Graz Mario Eustacchio.

FPÖ- Klubobmann Sippel sieht seine Forderung aus dem Dringlichen Antrag in der letzten Gemeinderatssitzung bestätigt. Die Bundesregierung wurde darin aufgefordert, von Zugangsbeschränkungen für das öffentliche Leben durch Impf- und Testnachweise, Gesundheitsatteste, Registrierungspflichten sowie einem „Grünen Pass“ abzusehen und die Öffnungsverordnung entsprechend zu adaptieren.

„Solange Sperrstunden, Zutrittshürden und Gruppengrößen verordnet sind, werden die Massen weiter den Stadtpark und Co. aufsuchen. Von Frau Heidrun Primas vermisse ich seit langem die Bereitschaft, das „Forum Stadtpark“ für ein breiteres Publikum z.B. durch ein Kaffeehaus zugänglich zu machen. Man nennt sich zwar Forum, ist aber verschlossen wie eine Burg.“, so Sippel abschließend.

Rückfragehinweis:
FPÖ Gemeinderatsklub
Tel.: 0316/872-2140