Aktuelle Feinstaubstudie bestätigt die FPÖ

Ergebnisse liegen vor – keine Variante überzeugt wirklich

In der Vergangenheit wurden unzählige Möglichkeiten zur Feinstaubreduktion als Allheilmittel angepriesen. Besonders die Grünen sahen im Bekämpfen des motorisierten Individualverkehrs den Stein der Weisen. Die Wahrheit sieht freilich anders aus.

„Citymaut, Fahrverbote und autofreie Tage – sie alle haben in Teilbereichen günstige Effekte, sind aber in der Gesamtheit nicht so wirksam, dass die Umsetzung wünschenswert erscheint. Besonders die Citymaut erscheint auf den ersten Blick als einzige Maßnahme tatsächlich effektiv. Ein differenzierter Blick offenbart allerdings, warum auch von dieser Maßnahme Abstand zu nehmen ist. Letztendlich würden einkommensschwache Personen besonders stark getroffen. Pendler und Innenstadtwirtschaft hätten die Hauptlast zu tragen, und nicht zuletzt steht ein gehöriger Verwaltungsaufwand einer raschen Umsetzung entgegen. Die Steuerungsfunktion dieser Maßnahme erzielt in der Gesamtheit also auch nicht den gewünschten Effekt. Im Gegensatz zu Grünen und SPÖ sieht die FPÖ in radikalen Sofortmaßnahmen keine dauerhafte Lösung und wird daher einen Weg forcieren, der in Fortsetzung ihrer bisherigen Politik langfristig kleine, aber wirksame Schritte nebeneinander ermöglicht. Sinnvoller sind Maßnahmen wie der Erhalt von Grünräumen und unversiegelten Flächen, die Schaffung von begrünten Fassaden und Dächern, weiterer Ausbau der Fernwärme zur Reduktion des Hausbrandes und ein attraktives Angebot des öffentlichen Verkehrs. Im Zusammenspiel dieser Maßnahmen sehen wir jedenfalls die wirksamere Variante“, so der freiheitliche Klubobmann Armin Sippel abschließend.