Verkehrschaos in Graz spitzt sich zu: Zuständige Stadträtin Kahr völlig überfordert

FPÖ Klubobmann: „Rasche Lösungen oder Neuverteilung der Verkehrsagenden.“

„Graz droht der totale Verkehrsinfarkt“ – diese und ähnliche Schlagzeilen beherrschen die steirischen Medien. Die Stadt wächst jährlich um rund 5.000 Personen, das ist längst kein Geheimnis. Tagtäglich rollt insbesondere in den frühen Morgenstunden eine Pendlerlawine von 90.000 Menschen in das Grazer Stadtgebiet, doch fehlen hier seitens der zuständigen Verkehrsstadträtin Kahr klare Lösungen. Eine entsprechende Prioritätensetzung oder Maßnahmen blieben bisher aus. Auch das Chaos rund um das Europa-League-Spiel mit einem mehrstündigen Verkehrszusammenbruch zeugt nicht vom großen Fingerspitzengefühl in verkehrspolitischen Angelegenheiten.

„Um den Grazer Verkehrsinfarkt auch entsprechend zu behandeln, wäre es an der Zeit, Bypässe zu setzen. Sollte die kommunistische Stadträtin weiterhin den Kopf in den Sand stecken und die guten Vorschläge der zuständigen Ämter ignorieren, muss man ernsthaft darüber nachdenken, ihr die Verkehrszuständigkeit im Zuge der Geschäftseinteilung seitens des Gemeinderates wieder zu entziehen. Was es braucht sind innovative, mutige Lösungen, wie attraktive Park & Ride-Anlagen vor den Toren der Stadt oder wechselseitige Einbahnlösungen, die den Verkehr zeitlich festgesetzt in der Früh stadtein- bzw. am Nachmittag stadtauswärts führen. Pendler, die zum Arbeiten in die Stadt kommen, dürfen nicht bestraft werden. Es mutet insgesamt eigenartig an, dass jetzt die längst abgehakte ,City-Maut‘ wieder über die Hintertüre als Lösungsansatz aufgeworfen wird. Wir sind gerne bereit, bei der Notoperation ,Verkehr Graz‘ assistierend zur Seite zu stehen. Ein erster Vorschlag wäre, die Leitungen des Mieternotruf-Telefons für die Anliegen der geplagten Verkehrsteilnehmer freizumachen“, so Klubobmann Sippel abschließend.