Tierschutz

Es ist die moralische Verpflichtung einer zivilisierten, entwickelten Gesellschaft, Tiere als Mitgeschöpfe unseres Lebensraumes durch naturnahen und respektvollen Umgang vor unnötigen Qualen und vor Leid zu schützen. Der Schutz unserer Tiere muss vor allem als Vorbildwirkung für die junge Generation einen sehr hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft einnehmen.

Lebendtiertransporte

Besonders die qualvollen Tiertransporte, die nur aus ökonomischen Motiven praktiziert werden, sind der FPÖ ein Dorn im Auge. Lebendtiertransporte über hunderte von Kilometern quer durch das Unionsgebiet sind untragbar für jedes Tier. Jedes Nutztier muss in den nächstgelegenen Schlachthof gebracht und dort ordnungsgemäß geschlachtet werden. Wir werden uns mit allen Mitteln für den Stopp von Lebendtiertransporten in der EU einsetzen.

Schächten

Nach unserem Verständnis von Tierschutz ist auch das Schächten – also das rituelle Schlachten von Tieren – kategorisch abzulehnen. Die rituelle Tötung durch einen Kehlschnitt kann nur als grausame Todesfolter bezeichnet werden, die in einer zivilisierten Gesellschaft keinen Platz finden darf. Es ist unzulässig, diese barbarische Methode der Schlachtung unter dem Deckmantel der freien Religionsausübung zuzulassen. Tierschutz hat alle uns anvertrauten Tiere zu umschließen. Aus Sicht der FPÖ kann Tierquälerei auch unter Verweis auf die Religionsfreiheit nicht toleriert werden.

Hundewiesen

In Graz sind derzeit offiziell rund 8.500 Hunde gemeldet. Besonders im urbanen Raum und in einer Zeit, in welcher die Menschen unter wachsendem Druck im Berufs- oder Schulleben stehen, erfüllt das Haustier – im Speziellen der Hund – eine wichtige Aufgabe. Seine Rolle reicht vom treuen Begleiter bis hin zum vollwertigen Familienmitglied. Für zahlreiche Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen sind Hunde unverzichtbare Helfer bei der Bewältigung ihres Alltags. Doch eine artgerechte Hundehaltung ist in der Stadt nur mehr schwer möglich. Die wenigen Hundewiesen in unserer Stadt – 9 Stück für 17 Bezirke – sind restlos überfüllt. Während sich Hunde in Graz mit derzeit durchschnittlich 2,2 m² an Auslauffläche begnügen müssen, bieten vergleichbare europäische Städte eine durchschnittliche Auslauffläche von rund 20 m². Die FPÖ Graz erachtet es daher im Rahmen des Tierschutzes als eine vordringliche Aufgabe, die Auslaufflächen für Hunde zu erweitern.

WIR TRETEN DAHER EIN FÜR:

  • Die Errichtung weiterer Hundewiesen, um eine möglichst artgerechte Hundehaltung auch im urbanen Bereich zu ermöglichen
  • Ein ausnahmsloses Schächtverbot
  • Den Stopp von Lebendtiertransporten
  • Aktive Unterstützung von Tierschutzvereinen
  • Den Erhalt städtischer Biotope