SPÖ-Obmann Ehmann offensichtlich nervös

Angesichts der jüngsten Vorfälle rund um eine aufgedeckte Rechnung an das Sozialamt gingen die Wogen hoch. Nun meldete sich – quasi aus dem Abseits – auch SPÖ-Klubobmann Ehmann zu Wort und versuchte zu rechtfertigen, was nicht zu rechtfertigen ist.

„Es ist eine Tatsache, dass die SPÖ das Sozialamt über Jahrzehnte geführt hat. Es ist eine weitere Tatsache, dass die Ausgaben in dieser Ära massiv gestiegen sind. Und es ist auch nicht zu leugnen, dass man sich in den Reihen der SPÖ wenig darum scherte, hier Gegenstrategien zu erarbeiten. Beinahe hatte man das Gefühl, die SPÖ glaubte, das Geld wachse auf den Bäumen und müsse bei Bedarf nur mehr gepflückt werden. Da ist der Vergleich mit einem Schlaraffenland durchaus zulässig. Ich habe ja Verständnis, dass die SPÖ ein wenig dünnhäutig reagiert und aus ihrer Sicht in bester Absicht zu handeln glaubte, allerdings bleibt die Überlegung, ob es nicht einen ganz gravierenden Unterschied zwischen gut gemeint und gut gemacht gibt. Die Wähler dürften diesen Unterschied erkannt haben“, so FP-Klubobmann Armin Sippel abschließend.