Sparbersbachgasse/Mandellstrasse: Wenn fehlende Leidenschaft zur Qual für die Bevölkerung wird

Nach drei Jahren im Ressort ist für Verkehrsstadträtin Elke Kahr noch immer alles andere wichtiger.

Seit dem Straßenumbau sowie der Umstellung der Ampelschaltung im November des Vorjahres kommt es im Kreuzungsbereich Sparbersbachgasse/Mandellstrasse zu deutlich längeren Wartezeiten. Grazer und Pendler, die auf das Auto angewiesen sind, stehen seither regelmäßig länger im Stau. Phasenweise reicht der Rückstau nicht nur bis zum Sacrè Coeur bzw. Kaiser-Josef-Platz, sondern auch vom Dietrichsteinplatz bis zur Rechbauerstraße zurück. Diese untragbare Situation belastet jedoch nicht nur Autofahrer, sondern auch die Umwelt und insbesondere die dort lebende Grazer Bevölkerung.

Scheinbar ist das Amt der Verkehrsstadträtin mit der Situation nicht nur überfordert, sondern muss nun sogar öffentlich absolute Ahnungslosigkeit eingestehen. So wird vermeldet, dass der Kreuzungsbereich nicht so funktioniert, wie man sich das im Vorfeld vorgestellt habe. Selbst die geplante Gegenmaßnahme – die Kürzung der Grünphase – dürfte nicht besonders aussichtsreich sein, da sich diese rein rechnerisch nicht ausgehe und ineffizient ist.  „Diese Konzeptlosigkeit in der Grazer Verkehrspolitik ist mittlerweile so offensichtlich, dass zugeteilte Ämter wegen der Leidenschaftslosigkeit der politischen Referentin nicht mehr wissen, was sie tun sollen“, zeigt sich KO Armin Sippel erschüttert und glaubt, dass Verkehrsstadträtin Elke Kahr die ihr zugeteilte Aufgabe gänzlich ohne Herz und Leidenschaft für die Sache ausübt und bloß als lästige Bürde wahrnimmt.

„Die zuständige Stadträtin wäre gut beraten, ihre vom Gemeinderat übertragene Verantwortung mit mehr Begeisterung für die Sache anzunehmen. Die immer wieder kehrenden Probleme sind die logische Folge einer Verkehrspolitik ohne Herz. Elke Kahr soll sich endlich um die verkehrspolitischen Herausforderungen im Sinne der Grazer Bevölkerung kümmer, anstatt sich regelmäßig außerhalb der eigenen Ressortverantwortung wichtig zu machen“, so Sippel abschließend.

Rückfragehinweis:
FPÖ Gemeinderatsklub
Tel.: 0316/872-2140