SOS Grazer Nachtleben – Rettungspaket für die Nachtgastronomie

Klubobmann Sippel fordert in einem Dringlichen Antrag breitere Unterstützung für Nachtlokale ein

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona Krise treffen Klubs, Bars und Diskotheken, deren Betriebszeiten zwischen 22:00 und 06:00 Uhr liegen, aufgrund der verordneten Sperrstunde sowie der sonstigen Einschränkungen härter als viele andere Betriebe. Der monatelange Totalausfall in der Nachtgastronomie ist nicht nur eine Existenzbedrohung für viele Unternehmer, sondern bedeutet auch, dass für tausende Jugendliche und Studenten kein geordnetes Feiern bis auf weiteres mehr möglich ist. Die logische Folge, jede Menge Partys im privaten und öffentlichen Bereich mit Ruhestörung, Vermüllung und Vandalismus.

Sollten nachtgastronomische Einrichtungen durch die Bundesregierung weiterhin diese stiefmütterliche Behandlung erfahren und nicht schleunigst konkrete Pläne auf den Tisch gelegt werden, ist laut Branchenkennern damit zu rechnen, dass zwei Drittel der Betriebe nicht mehr wiedereröffnen werden.

Für die gesamte Branche mit ihren Zulieferern – wie beispielsweise Brauereien – oder den Sicherheitsdienstleistern ist Feuer am Dach. Es herrscht akuter Handlungsbedarf. Aus diesem Grund bringt die FPÖ in der kommenden Gemeinderatssitzung am 14. Mai einen dringlichen Antrag ein, der ein umfassendes Rettungspaket für die Grazer Nachtgastronomie beinhaltet. Die wesentlichen Punkte aus der Initiative:

  • Planungssicherheit: Es gibt nichts Schlimmeres für einen Unternehmer als Ungewissheit. Aus diesem Grund soll der Druck auf die Verantwortlichen erhöht werden, der Nachtgastronomie eine klare Perspektive zu geben und eine Öffnung in Aussicht zu stellen.
  • Stadt Graz als Vermittler: Zusammenkunft aller Beteiligen von Stadt, Land, Bund und Betroffenen, um ein maßgeschneidertes Förderpaket welches den Totalausfall von mehreren Umsatzmonaten abdeckt, einzufordern. Einrichtung einer Ideen-Box durch die Stadt zum Sammeln von Fragen, Anregungen und das Registrieren von Sorgen der Unternehmer.
  • Kompensationsgeschäfte: Unterstützung der Lokalbetreiber um alternative Einnahmemöglichkeiten zu schaffen – Partymeile im Sommer, Autodisko, Ausschank tagsüber, alternative Nutzung der Lokalflächen usw.

„Ein pulsierendes und vielfältiges Nachtleben gehört zum Flair unserer Stadt. Für junge Grazer wie für viele Besucher war der Klub- und Diskothekenbesuch eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Um das auch nach der Corona Krise in gewohnter Weise wieder zu ermöglichen, braucht es dringend diese große Kraftanstrengung und eine über den Wirkungskreis der Stadt hinausgehende breite Zustimmung“, so Klubobmann Armin Sippel.


Rückfragehinweis:
FPÖ Gemeinderatsklub
Tel.: 0316/872-2140

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