Schutzzonen in Grazer Parks sind ein voller Erfolg

Klubobmann Sippel spricht sich sowohl für eine zeitliche als auch räumliche Ausdehnung der Schutzzonen aus

Nach einem Monat Schutzzonen in Graz zieht die Polizei eine erste Zwischenbilanz: 170 Betretungsverbote, 138 Sicherstellungen von Drogen und 28 Festnahmen sprechen für sich. Klubobmann Sippel gratuliert der Exekutive zu diesem großartigen Erfolg, der auch von vielen Bürgern positiv wahrgenommen wird. Insgesamt kann festgehalten werden, dass offener Drogenhandel rund um die Schutzzonen kaum noch stattfindet.

Die bisherigen Rückmeldungen zeigen, dass Schutzzonen jedenfalls ein taugliches Instrument zum Schutz der Bevölkerung sind. Die FPÖ Graz spricht sich daher auch für die Ausschöpfung der vom Sicherheitspolizeigesetz vorgesehenen sechs Monate aus. Es bleibt zu hoffen, dass der aktuell erzielte Erfolg kein vorübergehender ist, sondern dass mithilfe der Schutzzonen eine nachhaltige Eindämmung der Kriminalität sichergestellt wird und damit Lebensqualität und Sicherheit wieder in die Grazer Parks zurückkehren.

Auch zur Bekämpfung der Drogenkriminalität im Grazer Stadtpark könnte eine Schutzzone erfolgversprechend sein. „Wohlwissend, dass das gesamte Areal für eine durchgängige Schutzzone zu groß ist, könnte eine erste Maßnahme die Errichtung einer Schutzzone rund um den Bereich Pavillon, Brunnen und Forum Stadtpark sein. Dieses einst von den Grazern gern genutzte Areal entwickelte sich in den letzten Jahren zunehmend zu einem Drogenumschlagplatz. Angesichts der in Volksgarten und Metahofpark erzielten Erfolge bin ich optimistisch, dass eine derartige Maßnahme auch im Stadtpark große Wirkung zeigen würde, die mit Sicherheit auch ganz im Sinne der naherholenden Besucher des Parks und des Forum Stadtpark wäre“, so der freiheitliche Klubobmann Sippel abschließend.