Registrierungssystem für Grazer Nachtlokale soll „Rückkehr zur Normalität“ beschleunigen

Stadt fördert „idJack“ und sorgt damit für mehr Sicherheit in der Nachtgastronomie

Nicht zuletzt zeigt das Corona-Desaster in einem Grazer Uni-Lokal, das österreichweit für Schlagzeilen sorgte, den dringenden Handlungsbedarf in Sachen Registrierung, um damit im Ernstfall die notwendige Nachvollziehbarkeit der einzelnen Besucher zu gewährleisten.

Aufgrund der unprofessionellen Registrierung in besagtem Lokal, war es leider nicht möglich, alle Besucher lückenlos auszumachen und es kam darüber hinaus bei der Verständigung auch zu einer unangenehmen Datenschutz-Panne im Grazer Gesundheitsamt.

Dass das nicht so sein muss, dafür garantiert das Grazer Unternehmen „idJack“ mit einem seit vielen Jahren bewährten Registrierungssystem, welches sich insbesondere in Corona-Zeiten als besonders geeignet herausstellt hat.

Neben dem Monkeys, Kottulinsky und der Thalia wurde das System auch bei der Gastroveranstaltung „Summer in the City“ erprobt und ist mittlerweile auch bei Sturm Graz im Einsatz. Insgesamt gibt es aktuell 155.000 Registrierte.

Für Klubobmann Armin Sippel ist es daher naheliegend, dieses System nun auch flächendeckend in nachtgastronomischen Betrieben zu etablieren. Hier gibt es einen doppelten Vorteil: Zum einen profitieren die Lokalbetreiber durch die Möglichkeit, die behördlichen Auflagen leichter umsetzen zu können sowie gleichzeitig für mehr Sicherheit zu sorgen, zum anderen können auch die Behörden im Anlassfall einfach und unkompliziert im Sinne des Cluster-Managements auf die vollständigen Daten zugreifen.

„Gemeinsam mit dem Koalitionspartner haben wir uns darauf verständigt, bis Ende des Jahres die Kosten für das Registrierungsprogramm „idJack“ zur Gänze zu übernehmen. Insgesamt belaufen sich die Kosten je nach Größe des Lokals und dem Leistungsumfang des Systems auf monatlich zwischen 200 und 500 Euro. Insgesamt soll diese befristete Förderung als Anschubfinanzierung verstanden werden. Ein effektiver Kampf gegen Corona benötigt ein solches System. Um bald wieder zur Normalität zurückkehren zu können, sind sowohl Lokalbetreiber als auch Veranstalter gefordert, sich hier zu beteiligen und für Transparenz und Nachvollziehbarkeit zu sorgen.

Um diese Anschubfinanzierung schnell und unkompliziert abwickeln zu können, wird sich die Stadt in den nächsten Tagen an die in Frage kommenden Lokalbesitzer wenden“, erklärt Sippel abschließend.

Rückfragehinweis:
FPÖ Gemeinderatsklub
Tel.: 0316/872-2140