Olympische Spiele – eine einmalige Chance

Eustacchio: „Ich halte es für eine äußerst charmante Idee und einmalige Chance, sich als Gastgeber für die Olympischen Spiele zu bewerben!“

Mit der Bewerbung als Gastgeber für die Olympischen Spiele sieht Bürgermeister-Stellvertreter Mag. (FH) Mario Eustacchio eine einmalige Gelegenheit: „Wir haben die Möglichkeit, in unserer eindrucksvollen alpinen Region die Welt als Gast zu haben, uns positiv zu präsentieren und touristisch einen hohen Werbewert zu erreichen. Graz würde für einige Wochen durch die beiden Großveranstaltungen – Olympische und Paralympische Winterspiele – in den sportlichen Mittelpunkt der Welt gerückt werden. Dabei stehen vor allem die Sportler und Fans im Mittelpunkt, wie erst beim gestrigen Night-Race in Schladming eindrucksvoll unterstrichen wurde.“

Eustacchio betont vor allen Dingen die nachhaltige Nutzung der heimischen Sportstätten: „Die für die Olympischen Spiele notwendige Infrastruktur als auch die notwendigen Ressourcen sind gegeben und es kommt nicht, wie es in der Vergangenheit in anderen Ländern zu sehen war, zu sogenannten ‚Sportruinen’.“ Einen weiteren Mehrwert sieht Eustacchio durch die grenzüberschreitende Wirkung: „Gastgeber der Olympischen Spiele zu sein, stärkt nicht nur den Zusammenhalt unserer Bundesländer, sondern erzielt auch eine übergreifende Wirkung auf die Nachbarländer Österreichs.“

Der Termin für die Bewerbung als Gastgeber ist mit der Frist vom 31. März festgesetzt: „Mit dieser Frist sind wir aufgefordert eine rasche politische Entscheidung zu treffen. Sollte eine Volksbefragung gewünscht werden, werde ich diese Entscheidung selbstverständlich im Sinne der direkten Demokratie respektieren!“, so Eustacchio.

„In Bezug auf das erforderliche Budget werden die Kosten zum Großteil über den Olympischen Verband abgedeckt. Für die Stadt Graz als Gastgeber der Olympischen Spiele sehe ich daher nur Vorteile, wie es auch die Austragung der Special Olympics im vergangenen Jahr gezeigt hat“, so Eustacchio abschließend.