Neue Fachstelle gegen Parallelgesellschaften

Begrüßenswert, aber ein Kampf gegen Windmühlen solange die Zuwanderung steigt

Die kürzlich von Stadtrat Hohensinner und dem ehemaligen Polizisten Werner Miedl vorgestellte Präventionsstelle gegen Parallelgesellschaften ist ein begrüßenswerter Schritt, um der Radikalisierung in unserer Stadt den Kampf anzusagen. Zuletzt belegte ja im Jahre 2018 eine von Ednan Aslan vorgelegte Studie, wie besorgniserregend die Werteorientierung von muslimischen Flüchtlingen – viele davon 2015 eingewandert –  ist. Auch die antisemitischen Übergriffe auf die Grazer Synagoge im letzten Sommer und die islamistischen Auftritte im Zuge der jüngsten Auseinandersetzungen im Nahen Osten, zeigen den akuten Handlungsbedarf.

Nicht zuletzt durch den Eintritt der FPÖ in die Grazer Koalition kam es bei vielen handelnden Akteuren zu einem Umdenken und einer restriktiveren Haltung gegenüber Zuwanderung, insbesondere aus muslimisch geprägten Ländern. Wir freuen uns, wenn nun auch die ÖVP mutige Schritte zur Verhinderung von Parallelgesellschaften setzt – ohne freiheitliche Handschrift in der Agenda Graz 22 undenkbar.

„Bleibt zu hoffen, dass dieser leider notwendige Kurs in Zukunft noch verstärkt wird und auch die ÖVP-Kollegen im Bund jene Einsicht erlangen, die bei den Grazern bereits vorhanden ist. Hier wartet aber noch ein hartes Stück Überzeugungsarbeit auf Bürgermeister Nagl und Stadtrat Hohensinner, denn die gestern von der Statistik Austria vorgelegten Daten zeigen trotz Corona ein weiteres Ansteigen der Zuwanderungszahlen. Mit dieser Entwicklung im Hintergrund laufen wir in Graz leider Gefahr, dass solche gut gemeinten und durchaus kostenintensiven Projekte, wie diese Fachstelle zu einem Kampf gegen Windmühlen werden“. Für Klubobmann Sippel ist daher klar: „Weniger Grün- mehr freiheitlicher Einfluss auf die Volkspartei, führt letztendlich zu einer zumindest in Ansätzen vernünftigen Zuwanderungs- und Integrationspolitik“.

Rückfragehinweis:
FPÖ Gemeinderatsklub
Tel.: 0316/872-2140