Murkraftwerk geht an den Start: Freudentag für Graz

Auch jahrelange Proteste konnten diesen Meilenstein in Sachen Klimaschutz nicht verhindern

Zehn Jahre nach dem Start der Planungsarbeiten und knapp drei Jahre nach dem Baubeginn geht heute die Staustufe Graz-Puntigam ans Netz. Ab sofort werden 20.000 Haushalte und damit 45.000 Grazer mit sauberem und ökologisch nachhaltigem Strom versorgt. Insgesamt wird mit diesem Kraftwerk ein Ausstoß von bis zu 60.000 Tonnen CO2 jährlich verhindert. Im Zusammenspiel mit dem Zentralen Speicherkanal (Fertigstellung 2021) leistet Graz damit einen beträchtlichen Beitrag zum derzeit viel debattierten Klimaschutz. Für die Grazer besonders erfreulich sind auch die sogenannten Begleiterscheinungen des Murkraftwerks wie die Murufergestaltung mit vielen Projekten zur Steigerung der Lebensqualität (Augartenabsenkung, Wassersportwelle, Wasserpark Puchmühle etc.).

FP-Klubobmann Armin Sippel: „Nicht vergessen sollte man an diesem Freudentag, dass dieses Projekt von Anfang an von aggressiven Gegenprotesten begleitet war. Als Fürsprecher wurde ich teilweise persönlich – wie auch die FPÖ als Partei – beschimpft, bedroht und diffamiert. Die von Anfang an strikt abzulehnenden teilweise gewaltsamen Protestaktionen – unterstützt von Kommunisten und Grünen – sind spätestens mit heutigem Tage als unerfreuliche Fußnote der Grazer Geschichte abzutun.“

„Auch gegenwärtig zeigt sich wieder eine unverhältnismäßige Hysterie mancher politischer Mitbewerber in Sachen Klimaschutz. Es lohnt sich also, wie seitens der Befürworter des Klimaschutzprojektes Murkraftwerk in einer sachlichen und unaufgeregten Weise an solche Maßnahmen heranzugehen. Wie man darüber hinaus auf vernünftige Art und Weise einen Beitrag leisten kann, zeigt Schwarz-Blau mit der Installierung des 30 Millionen Euro schweren Klimafonds“, so Klubobmann Sippel abschließend.