Moscheenbau: Herkunft der Großspende muss geklärt werden

Großspende in Höhe von 270.000 Euro veranlasst Klubchef Sippel zu heftiger Kritik

Neben der Tatsache, dass Verfassungsschützer rund die Hälfte der 20 muslimischen Gebetshäuser in Graz als problematisch einstufen, gibt auch die große Moschee in der Laubgasse – bisher gerne als Vorzeigeprojekt gehandelt – Anlass zur Sorge. Die angeblich so liberale Gemeinde soll in Wahrheit Kontakte zu Muslimbrüdern, Wahhabiten und Salafisten haben, wobei es vor allem um den Versuch geht, den politischen Islam in unserer Gesellschaft zu etablieren. Das alleine ist schon ein Grund, genauer hinzusehen und das öffentliche Wohlwollen von diesem Projekt zu nehmen. Nun aber tauchte ein Mail auf, in dem von einer Großspende in der Höhe von 270.000 Euro die Rede ist. Es wäre dies die zweite Großspende für die Moschee in der Laubgasse, da ja bereits eine Spende in der Höhe von 500.000 Euro von einem angeblichen Geschäftsmann aus der Vereinigten Arabischen Emirate einging.

„Angesichts der Beurteilungen des Verfassungsschutzes und der kritischen Töne, die selbst aus der bosnisch-muslimischen Gemeinde kommen, sehen wir die Notwendigkeit gegeben, diesen Moscheenbau im Speziellen und ähnlich gelagerte Fälle im Allgemeinen genauer zu untersuchen. Es ist als Illusion zu bezeichnen, dass die Mehrheit der muslimischen Projekte liberal geprägt seien. Entsprechende Berichte des Verfassungsschutzes belegen das genaue Gegenteil. Wenn uns an einem friedlichen Miteinander gelegen ist, dürfen wir nicht länger wegsehen und müssen auch klare Forderungen an die islamischen Glaubensgemeinschaften richten. Aus freiheitlicher Sicht ist es daher unumgänglich, offenzulegen, woher die nun in Rede stehenden 270.000 Euro tatsächlich kommen. Da wir nicht wollen können, dass ausländische Mächte über das Zugangstor der Religion Einfluss auf unsere Gesellschaft nehmen, sehe ich auch die dringende Notwendigkeit gegeben, das Islamgesetz zu verschärfen. Eine diesbezügliche Forderung werden wir in Verbindung mit dem konkreten Fall auch an unsere Parteifreunde in den Ministerien in Wien richten. Die bosnisch-muslimische Gemeinde täte jedenfalls gut daran, für Klarheit zu sorgen und alle Kontakte und Geldflüsse offenzulegen“, so der freiheitliche Klubobmann Armin Sippel abschließend.