Mehr Sicherheit für Frauen in Grazer Lokalen

Sippel fordert effektive Maßnahmen zur Bekämpfung sexueller Übergriffe auf Frauen und zur Verhinderung von Gewaltexzessen

Die Ankündigung der grünen Frauenstadträtin Schwentner, das Projekt „Ist Luisa da?“ auch in Graz umsetzen zu wollen, ist grundsätzlich sinnvoll. Allerdings offenbart der Lösungsansatz auch die verkürzte Denkweise der Grünen. Da sind auf der einen Seite die sexuell belästigten und verängstigten Frauen und auf der anderen die Männer. Genau hier liegt der Gedankenfehler, den die grüne Frauenstadträtin in bester Fortsetzung ihrer parteilichen Denkschule begeht.

„Frau Schwentner hat angekündigt, sich mit den Lokalbetreibern verständigen zu wollen. Wir Freiheitlichen haben bereits mit namhaften Gastronomen gesprochen und müssen feststellen, dass die wahren Probleme von allen – außer den Grünen – durchaus deutlich erkannt werden. So sind es vor allem junge Männer aus fremden Kulturkreisen, die in vielen Grazer Lokalen sexuelle Übergriffe zu verantworten haben. Uns liegen Berichte von Lokalbetreibern vor, wonach ausschließlich junge Männer mit Zuwanderungshintergrund in größeren Gruppen sexuelle Übergriffe auf Frauen begangen haben. Seit der großen Flüchtlingswelle 2015 ist ein starker Anstieg zu verzeichnen. Wer sich also wie die grüne Stadträtin Schwentner dieses Themas annehmen möchte, sollte die Hauptursache der Probleme nicht verkennen. Die Schaffung der Möglichkeit eines Alarmsystems für Frauen mittels eines Sprachcodes wird das Problem der sexuellen Belästigung von Frauen nicht abschließend lösen können. Sinnvoller wird es da sein, Registrierungssysteme zu schaffen, die es ermöglichen, die Identität der Täter herauszufinden und sie gegebenenfalls strafrechtlich zu verfolgen. Es geht in Wahrheit aber nicht nur um Gewalt gegen Frauen, sondern generell um einen empfindlichen Anstieg der Gewalt in der Öffentlichkeit“, so der Grazer FPÖ-Klubobmann Sippel abschließend.