KPÖ-Stadtrat Krotzer im Jammertal

Klubobmann Sippel weist Behauptung einer systematischen Schlechterbehandlung des Gesundheitsressorts auf das Schärfste zurück

Einen gelungenen Grenzgang zwischen Selbstmitleid und politischer Ignoranz stellte die jüngste Pressemeldung von KP-Stadtrat Krotzer dar. Angeblich, so der offensichtlich schlecht informierte KP-Politiker, würden ÖVP und FPÖ Ressorts anderer Parteien finanziell aushungern. Seine Behauptung, insbesondere das Gesundheitsamt sei während der letzten Jahre systematisch ausgeblutet worden, entbehrt jeglicher Grundlage.

FP-Klubobmann Sippel: „Wie der Schelm spricht, so denkt er. Finanzielles Aushungern und Ressourcenausdünnung des politischen Mitbewerbers mögen durchaus kommunistische Instrumente sein, in einem Kollegialorgan wie dem Stadtsenat im Speziellen und in einer Demokratie im Allgemeinen haben derartige Unsitten nichts verloren. Wir bekennen uns zum Prinzip der Gesamtverantwortung, schließlich geht es ja um das Funktionieren unserer Stadt und ganz sicher nicht um die Frage, wer für ein spezielles Resort zuständig ist. Selbstverständlich ist der schwarz-blauen Koalition – wie auch in der Agenda ersichtlich – ein besonderes Anliegen, es liegt aber auch in der Verantwortung des Gesundheitsstadtrates Krotzer, sich Gedanken über die Finanzierung wichtiger Projekte wie der Impfstelle zu machen. Wenn Stadtrat Krotzer uns ein taugliches Konzept auf den Tisch legt, wird es mit Sicherheit ein offenes Ohr seitens der Agenda-Parteien geben. Billige Angstmache, wie die jüngste unseriöse Pro-Kopf-Rechnung und der daraus gezogene Schluss, der Stadt wäre die Gesundheit der Grazer nicht wichtig, ist jedenfalls kein konstruktiver Ansatz, um die gesundheitspolitischen Herausforderungen in dieser Stadt bewältigen zu können“, so der freiheitliche Klubobmann Armin Sippel abschließend.