Kampf den Hundehassern: Tierschutzstreife für Graz

In letzter Zeit werden immer häufiger vergiftete „Tier-Leckerlies“ gefunden. Auch für spielende Kinder können diese Giftköder zur Gefahr werden. Jetzt greift Tierschutzstadtrat Mario Eustacchio durch!

Auf die vielen Vorfälle von Giftködern hat der Grazer Tierschutzstadtrat Eustacchio mit einem neuen Maßnahmenpaket zur Stärkung des Tierschutzes reagiert. Damit übernimmt Graz mit der Einführung einer Tierschutzstreife eine österreichweite Vorreiterrolle!

Innerhalb der Ordnungswache wurde eine eigene Sondereinheit eingerichtet, die auf Abruf bei Verdachtsfällen oder bei tatsächlichen Giftköderfunden zum Einsatz kommt. Die Fundorte werden dabei großflächig abgesucht und durch den Streifendienst eine abschreckende Wirkung erzeugt.

Informationsbroschüren für Hundebesitzer

Es wurden eigene Informationsbroschüren zur Vergiftungsthematik erstellt. Darin werden Hundebesitzer über die Gefahren von Giftködern aufgeklärt, die richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen dargestellt – auch die wichtigsten Telefonnummern finden sich darauf. Die Informationen  werden zielgruppengerecht in Tierheimen und bei Tierärzten aufgelegt.

Anrainerinformation bei Giftköderfunden

Anwohner im Umkreis des Fundortes werden durch die Stadt informiert, wo und wann ein Giftköder gefunden wurde. Damit sollen sowohl Haustierbesitzer als auch Anrainer ohne Tiere sensibilisiert werden – insbesondere Eltern von kleinen Kindern – und die Augen nach verdächtigen Gegenständen offenhalten.

Kein Platz für Tierquälerei in Graz  

„Letztes Jahr wurden zwei Katzen lebendig gehäutet. Nun wurden schon wieder Giftköder in der Nähe von Hundewiesen gefunden. Mit unserem Maßnahmenpaket gegen Giftköder haben wir die  Initiative ergriffen und sind Vorreiter in Österreich. Bei Verbrechen wegzusehen war schon immer der falsche Weg und jetzt ist die Bundesregierung gefordert, endlich die Strafen für  Tierquälerei empfindlich zu erhöhen. Halten wir gemeinsam die Augen offen und geben Tierquälern keine Chance“, so Vizebürgermeister und Tierschutzstadtrat Eustacchio abschließend.