Hanfpflanzen im Schloßbergstollen: Der Missbrauch von Fördergeldern ist abzustellen

FPÖ- Klubobmann Sippel: „Die österreichische Gesetzeslage gilt auch für die Kunst und Kultur“

Im Rahmen der Ausstellung „Solaris“ der Künstler k.ada und Werner Schimpl wurden in einer sogenannten Lichtkunstinstallation illegalerweise THC-hältige Hanfpflanzen angebaut. Auch wenn die Aktion als Protest für eine Legalisierung der Droge Cannabis gedacht war, wurde hier eindeutig die Grenze zum Strafrecht überschritten, so dass die Polizei einschreiten musste.

Wie bei vielen Kunstprojekten gab es auch hier eine Förderung der Stadt. Allerdings wurde bei der Antragsstellung der Gebrauch verbotener Hanfpflanzen verschwiegen.

Für Klubobmann Sippel ist somit klar, dass die Stadt hintergangen wurde und der Förderbeitrag, bestehend aus Steuergeldern, zur Gänze zurück zu fordern ist. Hier wird Kulturstadtrat Riegler seitens der FPÖ voll der Rücken gestärkt.

KO Sippel nimmt diesen Fördergeldmissbrauch aber auch zum Anlass, vor allem im Bereich der Kultursubventionen mehr Sorgfalt und Kontrolle einzufordern.

„Unsere FPÖ- Gesundheitssprecherin im Gemeinderat Mag. Astrid Schleicher hat den Sachverhalt damals bei Bekanntwerden bei der Polizeiinspektion Schmiedgasse deponiert. Dieses Thema wird jedenfalls von der FPÖ im Rahmen der von der Grazer Koalition vereinbarten Evaluierung der Kulturförderungen eine wesentliche Rolle spielen“, so Sippel abschließend.

Rückfragehinweis:
FPÖ Gemeinderatsklub
Tel.: 0316/872-2140