Frauen und Familien

Die Grazer Freiheitlichen betrachten die Familie als natürliche Gemeinschaft von Mann und Frau mit Kindern als die Keimzelle unserer Gesellschaft. Sie steht im Zentrum unseres politischen Handelns, Wollens und Schutzes. Denn die Familie stellt nicht nur den wertvollsten Schatz unserer Gesellschaft und Zukunft dar, sie ist vor allem die kleinste natürliche Form einer funktionierenden Einheit und verdient deshalb in ihrer ursprünglichen Form größtmögliche politische Anerkennung und Unterstützung. In einer intakten Familie werden jene Werte gelebt und gelehrt, die den Grundstein für ein friedvolles Miteinander und das Fortbestehen unserer Gesellschaft darstellen. Ohne werteorientierte, starke und vor allem beschützte Familie wird es keine gute und erstrebenswerte Zukunft für unsere Stadt und unser Land geben.

Mehr staatliche Unterstützung für traditionelle, heimische Familien

So ist der Schutz des traditionellen Familienverbandes gerade in einer Zeit, in der Tradition und Werte einer inflationären Gleichschaltung weichen müssen, besonders wichtig. Wir erleben täglich, wie die Gründung einer Familie zu einer existenziellen wirtschaftlichen Bedrohung für junge Frauen und Männer wird. Die finanzielle Belastung von Eltern steht in keinem vernünftigen Verhältnis zur staatlichen Unterstützung. Die bewusste Entscheidung, einen wichtigen Beitrag zum Fortbestand unserer Gesellschaft zu leisten, muss auch entsprechend gefördert werden.

Wertschätzung für Eltern – Wahlfreiheit für Mütter

Die FPÖ Graz begreift sich als erbitterter Gegner jeglicher Art und Form von Diskriminierung. Es muss für jeden Menschen gewährleistet sein, das Lebensmodell seines Wunsches frei und ohne Einschränkung leben zu können. Das bedeutet aber auch, dass es in der Entscheidung einer Frau und Mutter stehen muss, ob sie zuhause für ihre Kinder sorgen möchte. Um diese Freiheit zu gewährleisten, werden wir dafür Sorge tragen, dass die Familiengründung durch Mann und Frau mit Elternschaft wieder die gesellschaftliche Wertschätzung erfährt, die sie auch verdient. Wir werden all jene in einer kommunalen Gebietskörperschaft realisierbaren Rahmenbedingungen und Anreize schaffen, die es ermöglichen, die demografischen Schwierigkeiten, die aus rückläufigen Geburtenraten erwachsen, zu lösen.

Nicht Zuzug, sondern Ehe und Familien fördern

Nicht uneingeschränkter Zuzug aus fremden Ländern, sondern die Förderung traditioneller Ehe und Familie sind der Garant für den Fortbestand unserer abendländischen Kultur und Gesellschaft. Für das Lebensmodell anderer, etwa gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, gibt es von uns volle Akzeptanz, aber keine aktive politische Förderung. Eine Gleichstellung eingetragener Partnerschaften mit dem heiligen Bund der Ehe lehnen wir ab. Das Recht auf Adoption bleibt selbstverständlich Ehepaaren vorbehalten. Wir treten dafür ein, dass die Politik, aber auch die Gesellschaft den Familien wieder mit mehr Wertschätzung als mit zeitgeistiger Skepsis begegnen muss.

DESHALB SETZEN WIR UNS AUF ALLEN EBENEN EIN FÜR:

  • Die Einführung eines Müttergehalts für österreichische Staatsbürger
  • Die Anhebung des Kinderbetreuungsgeldes auf das Niveau der Mindestsicherung
  • Die bessere pensionsrechtliche Absicherung von erziehenden Eltern
  • Den Ausbau der verschiedenen Formen der Kindesbetreuung
  • Deutliche Steuererleichterungen für Haushalte mit mehreren Kindern