FP-Sippel fordert Evaluierung möglicher Waffenverbotszonen an Grazer Brennpunkten

Tödliche Messerattacke in Innsbruck ist ein deutliches Warnsignal

Anlässlich der tödlichen Messerattacke in Innsbruck am vergangenen Wochenende wurden die neun Landespolizeidirektionen auf Initiative von Innenminister Herbert Kickl angewiesen, mögliche öffentliche Orte für Waffenverbotszonen zu evaluieren und gegebenenfalls mittels Verordnung einzurichten. Eine entsprechende Novelle zum Sicherheitspolizeigesetz wurde im August d. J. beschlossen.

Der freiheitliche Klubobmann Mag. Armin Sippel sieht den tragischen Vorfall in Innsbruck als Warnzeichen für die Stadt Graz. Es liegen konkrete Anhaltspunkte vor, die darauf schließen lassen, dass das Verbrechen in Innsbruck im Zusammenhang mit Drogengeschäften verübt wurde. Klubobmann Sippel sieht dringenden Handlungsbedarf in Graz.

„Auch in Graz existieren vergleichbare Brennpunkte, an denen die Drogenkriminalität und die Gewalt mit Waffen in den vergangenen Jahren empfindlich zugenommen hat. Öffentliche Plätze wie etwa der Volksgarten, der Stadtpark, der Jakominiplatz und der Grazer Hauptbahnhof – um nur einige zu nennen – mögen einer Evaluierung durch die Landespolizeidirektion unterzogen werden. Mit der jüngsten SPG-Novelle wurde die Rechtsgrundlage dazu geschaffen, die Sicherheit der österreichischen Bevölkerung durch die Einrichtung solcher Waffenverbotszonen zu erhöhen. Ich sehe für unsere Stadt einen dringenden Handlungsbedarf“, so der FP-Klubobmann Armin Sippel abschließend.