Erdoğans Kindersoldaten: Auch türkische Vereine in Graz müssen durchleuchtet werden

FP-Sippel zeigt sich besorgt und fordert ein klares Bekenntnis gegen Radikalisierung

Die kürzlich aufgedeckten Ereignisse in einer Wiener ATIB-Moschee, in der kleine Kinder in Kriegsszenen Soldaten und Leichen darstellten, geben Grund zu großer Besorgnis, dass es auch in Graz zu ähnlichen Vorfällen gekommen sein könnte.

Klubobmann Mag. Armin Sippel: „Wenngleich die in Graz lebenden türkischen Staatsbürger mehrheitlich der kurdischen Volksgruppe zuzurechnen sind, existieren auch in Graz Vereine, die das politische System Erdoğans vertreten. Die Stadt Graz ist daher gefordert, etwa im Rahmen der Vergabe von Subventionen genau zu prüfen, wie die zugeteilten Geldmittel verwendet werden.“

Ein von der ATIB Union geführter islamischer Jugendverein existiert auch in Graz. Es ist nicht auszuschließen, dass es auch hier zu vergleichbaren Szenen gekommen sein könnte.

„Zahlreiche Vereine, die dem politischen Islam – welcher Ausprägung auch immer – zuzurechnen sind, lukrieren Fördermittel aus den Töpfen des Steuerzahlers. Entsprechende Transparenz ist hier notwendig, um für Graz ausschließen zu können, dass es zu vergleichbaren Vorfällen gekommen ist. Erstaunlich finde ich es, dass es Seitens des Migrantinnen- und Migrantenbeirates der Stadt Graz – immerhin die politische Interessensvertretung der in Graz lebenden Nicht-EU-Bürger – keine wahrnehmbaren Stellungnahmen zu derartig brisanten Themen gibt. Ein klares Bekenntnis gegen die Radikalisierung von Kindern in türkischen Vereinen wäre jedenfalls ein konstruktiver Beitrag für ein gutes Zusammenleben zwischen der österreichischen Bevölkerung und den Migranten – eine der Aufgaben, die dem Beirat gemäß der entsprechenden Verordnung des Gemeinderates auferlegt wurden“, so der freiheitliche Klubobmann Armin Sippel abschließend.