Dank ÖVP und SPÖ: 2800 Euro netto für Asylantenfamilie

Im Steiermärkischen Landtag wurde als Ersatz für die Mindestsicherung die neue Sozialunterstützung von ÖVP und SPÖ durchgepeitscht. Sozialmissbrauch ist jetzt Tür und Tor geöffnet. Wir zeigen auf, was das konrekt bedeutet.

Mit dem schwarz-roten Vorgehen wurden die Bestrebungen der vormaligen türkis-blauen Bundesregierung, wieder mehr Gerechtigkeit gegenüber der heimischen Bevölkerung zu schaffen, endgültig zu Grabe getragen.

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) und seine Soziallandesrätin Doris Kampus (SPÖ) haben es verabsäumt, dem Sozialmissbrauch ein für alle Mal den Riegel vorzuschieben. Gleichzeitig wurde auch die Chance vertan, ein für unverschuldet in Not geratene Steirer faires und nachvollziehbares Auffangnetz zu schaffen.

Faktum ist: In der Steiermark ist bereits jeder zweite Vollunterstützte ein Nicht-Österreicher. Tendenz steigend.

Ein Beispiel:

Familie Z. aus Afghanistan befindet sich seit 8 Monaten in Österreich. Ein positiver und rechtskräftiger Asylbescheid liegt vor. Vater und Mutter sind arbeitslos und beziehen aktuell Mindestsicherung. Die drei Kinder haben ein Alter von 3, 6 und 9 Jahren. Für die Mietkosten in einer Grazer Wohnung fallen 900,- Euro monatlich an.

Fördersumme für Familie Z. (5 Personen) nach dem neuen ÖVP-SPÖ-Sozialunterstützungsgesetz gültig ab 1. Juli 2021:

+ Sozialunterstützung Herr Z. 665,00 Euro
+ Sozialunterstützung Frau Z. 665,00 Euro
+ Sozialunterstützung für die 3 Kinder 598,50 Euro
+ Familienbeihilfe für die 3 Kinder 593,00 Euro
+ Wohnkostenpauschale als Sachleistung 266,00 Euro

Monatliche Unterstützung aus dem Steuertopf für Familie Z. 2.787,5 Euro netto

Zusätzliche Vergünstigungen für Familie Z.:

• Rezeptgebührenbefreiung
• ORF-GIS-Gebührenbefreiung
• Befreiung von der Ökostrompauschale
• Zuschussleistung zu den Fernsprechentgelten

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  • : Pxhere