Auch Klubobmann Sippel begrüßt die neue Chefin der Grazer Grünen!

Die sprichwörtliche Katze ist aus dem Sack. Mit Judith Schwentner wurde die künftige Grüne Neo-Stadträtin der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Dame legt gleich zu Beginn offen, dass der Grüne Kurs beibehalten wird.  Eine Koalition mit der FPÖ soll es also auch unter der neuen Chefin nicht geben. „Das kommt überraschend“, erklärt der FPÖ Klubobmann im Grazer Gemeinderat, Armin Sippel sichtlich amüsiert.

„Aber es freut mich, dass wir bei den Grünen selbst dann ein Thema sind, wenn sie personelle Weichenstellungen präsentieren. Die künftige Stadträtin fällt hier wohl sprichwörtlich mit der Tür ins Haus und schließt eine Koalition mit der FPÖ – ohne eine diesbezüglich realpolitische Veranlassung – kategorisch aus. Ich darf dennoch freundlich daran erinnern, dass sie unmittelbar nach ihrer Angelobung gemeinsam mit einem FPÖ-Vertreter in einem Kollegialorgan der Stadt Graz sitzen wird. Der Stadtsenat ist ein Verwaltungsorgan der Stadt Graz, das durch Wahlen nach dem Proportionalitätsprinzip besetzt wird. Seine Mitglieder entscheiden gemeinsam nach abgehaltener Sitzung. Koalitionen sind gar nicht explizit vorgesehen, Zusammenarbeit hingegen schon“, so Sippel weiter, der sich dem Anlass entsprechend auch auf der Grünen Homepage umgesehen hat.

„Tatsächlich konnte ich sogar ein Thema finden, das beiden Parteien ein Anliegen ist. Der dramatische Rückgang des Grazer Eichhörnchenbestandes wurde von der FPÖ in der Vergangenheit wiederholt thematisiert. Vielleicht ergibt sich ja eine kurzfristige Zusammenarbeit in diesem wichtigen Segment“, so der FPÖ-Klubchef, der ausdrücklich festhält, dass dieser Vorschlag kein Koalitionsangebot impliziert.