Änderung der Aufnahmerichtlinien: einheitliche und objektive Kriterien für die Stadt Graz

Das Ziel der Objektivierungsrichtlinien der Stadt ist, die Aufnahme von Personen in ein städtisches Dienstverhältnis sowie magistratsinterne Stellenbesetzungen nach einheitlichen und objektiven Kriterien zu gestalten. Nach der Letztbearbeitung im Jahr 2012 wurden sie nun wieder nach Maßgabe aktueller Entwicklungen angepasst.

Bürgermeister-Stellvertreter und FP-Stadtparteiobmann Eustacchio: „Die geplanten Änderungen dienen dabei vor allem der Transparenz und der Verfahrensbeschleunigung. Dies sind für mich nicht nur Schlagworte, sondern müssen umgesetzt werden. Mit der Änderung der Richtlinien können wir bürokratische Hürden einfach abbauen.“

Die Bestellung von Abteilungsleitern soll künftig gemäß den bestehenden Bestimmungen zur Auswahl des Magistratsdirektors, des Finanzdirektors und des Baudirektors erfolgen. Anstelle eines Hearings vor einer Auswahlkommission tritt nun eine Anhörung der Bewerber vor den Mitgliedern des Stadtsenates. Diese Anhörung dient als Grundlage für die Bestellung der höchsten städtischen Bediensteten. Damit ist größtmögliche Transparenz auf der Ebene der politischen Entscheidungsträger gewährleistet.

„Diejenigen, die auf demokratischem Weg vom Volk gewählt wurden, treffen zukünftig die Entscheidung. Damit geht der Vorwurf der Intransparenz ins Leere, der meist nur von Personen kommt, die ihre persönlichen Interessen verfolgen aber den Weg der öffentlichen Verantwortung scheuen. Postenschacherei findet nur dann statt, wenn der Mut zur Verantwortung fehlt“, erklärt Eustacchio abschließend.