Neue Anwürfe der Grünen: Antwort an Lambert Schönleitner

Die Presseaussendung des Grünen-Landeschefs Lambert Schönleitner an die Adresse des freiheitlichen Landesparteiobmanns, Herrn Minister Kunasek, veranlasst Klubobmann Sippel zu einer klaren Stellungnahme.

„Richtig an Herrn Schönleitners Darstellungen ist nur die Tatsache, dass Herr Sickl außerhalb des Geschehens anwesend war. Die Polizei hat gegen alle an der Aktion beteiligten Personen entsprechende Verfahren eingeleitet. Gegen Herrn Sickl liegt definitiv nichts vor. Das ist der Maßstab, der für uns Geltung hat. Herr Sickl hat weder eine Parteizentrale besetzt, noch hat er illegal ein Grundstück betreten, und ganz gewiss war er auch nicht am Dach der Parteizentrale der Grünen zu finden. Die Grüne Interpretation einer Bildergeschichte fördert sicher die interne Kreativität, entspricht aber nicht dem Sachverhalt. Sickl, der von einem Bekannten telefonisch verständigt worden war, hat sich diese Aktion angesehen und teilweise Handyaufnahmen gemacht“, so FPÖ-Klubobmann Sippel.

Außerdem zeigt sich Klubobmann Sippel erstaunt über die Grüne Wehleidigkeit und über die unterschiedlichen Maßstäbe, die man seitens der Grünen ansetzt.

„Während im Falle Sickls lediglich Fotos und politisch motivierte Interpretationen der Grünen vorliegen, gibt es auf der anderen Seite durchaus Fakten, die ins Treffen zu führen sind. Anlässlich der Demonstrationen in Spielfeld im Jahr 2015 gegen die Masseneinwanderung meldete ein gewisser Herr Tristan Ammerer, heute immerhin Bezirksrat der Grünen im Bezirk Gries, eine Gegendemonstration an. Diese musste aufgrund der zu befürchtenden Ausschreitungen schon nach wenigen Minuten vom Veranstalter selbst aufgelöst werden. Allerdings wurde der Herr – um ein bekanntes Grazer Zeitungsmedium zu zitieren – die Geister, die er rief nicht mehr los, die Gewaltexzesse waren nicht mehr zu verhindern. Über 80 beschädigte Autos und zigtausende Euro Schaden waren die Folge. Während die Grünen also gegen Herrn Sickl lediglich ein paar Fotos vorlegen und diese mit Eigeninterpretationen ausschmücken, negieren sie auf der eigenen Seite Verantwortlichkeiten, die durchaus konkreter herzuleiten wären“, so Klubobmann Sippel.

Klubobmann Sippel ersucht Medien und andere Parteien, zu realpolitischen Themen zurückzukehren. Das bietet nämlich auch die Gelegenheit, den neuen Gemeinderat, DI Heinrich Sickl, in seiner tagespolitischen Arbeit kennenzulernen und ihn an seinen Taten zu messen.