Verkehr

Unterführung Josef-Huber-Gasse: Kahrs Feldzug gegen den Individualverkehr

Ideologisch motivierte Ablehnung des Kfz-Verkehrs konterkariert einstimmige Beschlüsse zum Rahmenplan Reininghaus

Noch immer warten die Grazer Bürger darauf, dass die für den Verkehr zuständige KPÖ-Stadträtin Kahr in ihrem Ressort ankommt und Verantwortung übernimmt. Ihr jüngster verkehrspolitischer Aussetzer beweist einmal mehr, dass es der Kommunistin an fachlicher Kompetenz mangelt.

„Als Verkehrsstadträtin ist Elke Kahr nicht nur für den öffentlichen Verkehr, sondern für den gesamten Verkehr in unserer Stadt zuständig! Die Unterführung Josef-Huber-Gasse, die im Übrigen schon bei der Errichtung der Marienhütte Mitte der Achtziger planungstechnischen Niederschlag gefunden hat, ist eine verkehrstechnische Grundvoraussetzung für die Entwicklung von Reininghaus in Hinblick auf Flächenwidmung und Baudichte. Die Verkehrsstadträtin verkennt offenkundig die Zusammenhänge zwischen der Unterführung und dem Rahmenplan Reininghaus, dem die KPÖ ebenso zugestimmt hat wie der Projektgenehmigung im Jahr 2014“, so der Grazer FP-Verkehrssprecher GR Ing. Roland Lohr.

Auch angesichts der derzeit akuten Feinstaubbelastung seien Lösungen dringend notwendig. Lohr: „Ohne den Bau der Unterführung würde der zwangsläufig durch den neuen Stadtteil Reininghaus entstehende Kfz-Verkehr auf das benachbarte höherrangige Straßennetz in den Bereichen Hauptbahnhof und Don Bosco verdrängt werden, was dann unabwendbar weiteren Stau und Feinstaub produziere. Nur die geplante Unterführung kann eine Entlastung bringen – einen flüssigeren Verkehr und dadurch weniger Fahrtzeit und weniger Feinstaub“, so GR Lohr abschließend.